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Letzte Änderung: 21.10.2004

 
Berichte: ==>>

Vom 08.-10.10.2004 fand wieder einmal ein Reitkurs bei uns statt.

Wir, Michaela und Claudia hatten uns ganz kurzfristig entschlossen einen zu halten, da wir recht viele Anfragen hatten. Wie sich dann aber herausstellte, war die Planung doch zu kurzfristig. Die Interessenten hatten zum größten Teil schon etwas vor. Außerdem kamen die schlechten Wetteraussichten hinzu, welche noch kurz vor Beginn vier Reiter abspringen ließen.

Schließlich fanden sich fünf ganz hart gesottene Pferdefans bei uns ein, die dem Wetter trotzten.
 Und was soll ich sagen, sie wurden belohnt. Freitags regnete es noch ein wenig und Samstag und Sonntag hatten wir herrliches Herbstwetter – kalt aber sonnig.

Jessy-1Ein weiterer Vorteil für diese Reiter war, Claudia hatte mehr Zeit für jeden Einzelnen.

Da gab es Dressurunterricht, in dem die Reiter wieder zurecht gesetzt wurden. Jeder von uns weiß wie schnell sich hängende Schultern, eingeknickte Becken, hochgezogene Beine etc. einschleichen, wenn man so vor sich hin reitet.  Den Reitern wurde erklärt, wie sie ihre Pferde gymnastisieren können, um sie durchlässiger zu machen.

 

Katja-1

Da war zum Beispiel Katja, die mit Soti angereist war, der zwar sehr viel Tölt und Pass hat aber sehr wenig Trab. Katja bekam dann Tipps wie sie Soti zum Traben bekommen könne ohne ihn zu überfordern und sauer werden zu lassen. Ohne Muskelkater für Pferd und Reiter ging das allerdings nicht. Aber das Ergebnis war sehr gut.

 

 

Christiane-1

Christiane kam mit ihrer Trinja, eine junge Stute. Die zwei kennen sich noch nicht so lange und so wurde Christiane darauf hingewiesen wie sie mit ihrem Pferd arbeiten solle um sie durchlässiger zu machen und weiter zu bringen.

 




Jessy-1

Dann war da noch das Nesthäkchen, Jessica – 9 Jahre alt. Auch sie wurde auf ihrer Drottning individuell unterrichtet. Sie und auch Katja bekamen im Dressurviereck Bahnfiguren beigebracht. Dann wurden Jessica unterschiedliche Arten des Sitzes erklärt. Leichttraben konnte sie schon sehr gut, aber dann kamen noch das Aussitzen und der leichte Sitz dazu. Im Theorieunterricht erklärte Claudia den Teilnehmern wann welcher Sitz angewandt wird und warum.

 



Außerdem gab es noch die Abteilung der Tölter. Hildegard und Christine bekamen auf unserem Töltweg Unterricht. Hier wurde ihnen erklärt wie sie Spannung
Hildegardaufbauen sollten zum antölten. Dann kam hinzu kleine Taktfehler zu spüren, und es wurden Tipps gegeben diese weg zu reiten. Klar klappt das alles nicht immer auf Anhieb, aber die Reiter können mit diesen Anregungen selbstständig weiterarbeiten.Christine

 

 

 

 






Um jedem Teilnehmer zu zeigen wie weit er ist und was zu verbessern ist habe ich sie alle gefilmt. Dieses Video haben wir dann alle zusammen angeschaut und da hörten wir aus jeder Ecke andere Sprüche wie: „Hilfe meine Arme. Das ist ja schrecklich.“ Oder „Ach du Schande, guck mal wie ich meine Beine hochziehe, mache ich das immer so?“, „Meine Schultern, die hängen ja richtig runter. Ich sitz wie ein nasser Sack, kein wunder dass mein Pferd denkt ich will traben.“ Und so weiter und so weiter.

Katja-2
Katja mit Soti beim
Schenkelweichen

 

 

 

 

 

Ich denke jeder hat an diesem Wochenende etwas gelernt und einige Anregungen mit nach Hause genommen.

Wir hoffen, es allen Spaß gemacht hat.


 
Spaß und Entspannung kamen auch nicht zu kurz.

Spaß

                                                            Jessica bei ihren ersten Tölt Erfahrungen.

Jessy-2