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Berichte: ==>> Vom
08.-10.10.2004
fand wieder einmal ein Reitkurs bei uns statt. Wir,
Michaela und
Claudia hatten uns ganz kurzfristig entschlossen einen zu halten, da wir recht viele Anfragen hatten. Wie sich dann
aber herausstellte, war die Planung doch zu kurzfristig. Die
Interessenten
hatten zum größten Teil schon etwas vor. Außerdem
kamen die schlechten Wetteraussichten
hinzu, welche noch kurz vor Beginn vier Reiter abspringen ließen. Schließlich
fanden
sich fünf ganz hart gesottene Pferdefans bei uns ein, die dem
Wetter trotzten.
Da
gab es
Dressurunterricht, in dem die Reiter wieder zurecht gesetzt wurden.
Jeder von
uns weiß wie schnell sich hängende Schultern, eingeknickte
Becken, hochgezogene
Beine etc. einschleichen, wenn man so vor sich hin reitet.
Den Reitern wurde erklärt, wie sie ihre
Pferde gymnastisieren können, um sie durchlässiger zu machen.
Da
war zum
Beispiel Katja, die mit Soti angereist war, der zwar sehr viel
Tölt und Pass
hat aber sehr wenig
Trab. Katja bekam dann
Tipps wie sie Soti zum Traben
bekommen könne ohne ihn zu überfordern und sauer werden zu lassen. Ohne
Muskelkater für Pferd und Reiter ging das allerdings nicht. Aber
das Ergebnis
war sehr gut.
Christiane
kam mit
ihrer Trinja, eine junge Stute. Die zwei kennen sich noch nicht so
lange und so
wurde Christiane darauf hingewiesen wie sie mit ihrem Pferd arbeiten
solle um
sie durchlässiger zu machen und weiter zu bringen.
Dann
war da noch das Nesthäkchen, Jessica – 9 Jahre alt. Auch
sie wurde auf ihrer Drottning individuell unterrichtet. Sie und auch Katja
bekamen im Dressurviereck Bahnfiguren beigebracht. Dann wurden Jessica
unterschiedliche Arten des Sitzes erklärt. Leichttraben konnte sie
schon sehr
gut, aber dann kamen noch das Aussitzen und der leichte Sitz dazu. Im
Theorieunterricht erklärte Claudia den Teilnehmern wann welcher
Sitz angewandt
wird und warum.
Um
jedem Teilnehmer zu zeigen wie weit er ist und was zu
verbessern ist habe ich sie alle gefilmt. Dieses Video haben wir dann
alle
zusammen angeschaut und da hörten wir aus jeder Ecke andere
Sprüche wie: „Hilfe
meine Arme. Das ist ja schrecklich.“ Oder „Ach du Schande, guck mal wie
ich
meine Beine hochziehe, mache ich das immer so?“, „Meine Schultern, die
hängen
ja richtig runter. Ich sitz wie ein nasser Sack, kein wunder dass mein
Pferd
denkt ich will traben.“ Und so weiter und so weiter.
Ich
denke jeder
hat an diesem Wochenende etwas gelernt und einige Anregungen mit nach
Hause
genommen.
Jessica bei
ihren ersten Tölt Erfahrungen.
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