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Letzte Änderung:11.06.2005

 
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03.-05.06.2005 Hausturnier in Erkshausen

Es war wieder mal soweit. Am 03.06.2005 starteten wir zum zweiten Mal Richtung Erkshausen auf. Dort fand das alljährliche Hausturnier des IPF Rotenburg bei Elke und Axel Köthe statt.

Wir hatten drei Reiter gemeldet und fuhren mit vier Pferden und zwei Autos am Freitag los. Unser Gepäck erweckte den Anschein als wollten wir einige Wochen zum Zelten fahren.

Wir, d.h. Thomas, Micha, Claudi, Hildegard und Anja bildeten die Vorhut. Wir bauten unser neues 9-Mann Zelt mit großzügigem „Innenhof“ auf und auch gleich das Zelt von Hildegard und Anja.

AnnaXeniaAm späteren Abend stießen noch unsere anderen zwei Reiterinnen Xenia und Anna, die von Xenias Vater gebracht wurden, dazu. Die zwei machten ihr Zelt auch bezugsfertig. Alles schien perfekt, bis ein schweres Gewitter hereinbrach. Wir saßen alle in unserem „Innenhof“ und freuten uns über diese Gemütlichkeit und über die Tatsache, dass unser Zelt dicht war. Als der Regen nachließ verabschiedeten sich Anna und Xenia um Schlafen zu gehen. Es dauerte keine drei Minuten und unser Zelteingang wurde wieder aufgerissen und die zwei stürzten mit Sack und Pack wieder zu uns herein. Ihr Zelt hatte den Regen nicht überstanden, es war pitsch nass. Für diese Nacht war das kein Problem, da bei uns noch eine Kabine frei war. Irgendwann zu später Stunde kehrte Ruhe ein.



Am Samstag morgen wurden die ersten Prüfungen geritten und alle drei Reiterinnen qualifizierten sich für die Endausscheidung im Viergang. Xenia mit Ásta, Anna mit Otra und Anja mit Hagnarsson. In der Töltprüfung sind leider alle drei denkbar knapp an der Endausscheidung vorbei gerutscht.

Während die Mädels eifrig Pferde vorbereiteten und Prüfungen ritten kam Xenias Vater vorbei, um das völlig durchgeweichte Zelt zu inspizieren. Schnell entschied er „hier muss Imprägniermittel her“ und fuhr los um es zu kaufen. Das Mittel sprühte er mit Erfolg und sehr reichhaltig auf das Zelt. Jetzt konnte der nächste Regenschauer kommen. Nachdem er wieder gefahren war, kam so nach und nach der Rest unserer Truppe an. Erst Angi und Markus mit Oli, dann Anjas Eltern Evelin und Eberhard und zum Schluss Inge und Peter. So waren wir dann vollzählig. Am späten Abend kamen noch Christine und Holger mit Familie vorbei, die aber nicht über Nacht blieben sondern nur dem Mitternachtstölt bei wohnen wollten.

Der Mitternachtstölt war wieder ein Erlebnis für sich. Die Spannung lag in der Luft und aus unseren Mädels wurden nach und nach die Witwe Tarantula (Anja), eine Zigeunerin (Xenia) und eine Elfe (Anna).

ZigElfTarantula

 

 

 

 

 

 

Diese Prüfung war wieder einmalig. Die Pferde liefen gigantisch um die mit Fackeln beleuchtete Ovalbahn.

 
MitternachtsmondscheinpartyNachdem die Prüfung fertig war, wurden die Pferde versorgt. Dann durften sich Reiter, Helfer und Fans ausruhen. Mit glücklichen und zufriedenen Gesichtern versammelten wir uns in unserem „Innenhof“ auf dem Fußboden mit einer Käsebrotzeit, Wein und Sekt. Zu Spitzenzeiten saßen wir mit ca. 13 Leuten auf den Isomatten und ließen es uns gut gehen bis kurz vor Sonnenaufgang, dann sind wir schlafen gegangen. Was von den Nachbarn wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde.

 




Der Sonntag begann für Anja recht früh mit der Gehorsam A Prüfung. Sie belegte dort einen hervorragenden 2.Platz mit Hagnarsson.

Nachmittags fand dann die Endausscheidung im Viergang statt. Hier landete Anja auf dem 2.Platz, Xenia auf dem 4. und Anna auf dem 6. Platz.

Anja    Xenia  Anna 

Wir waren alle sehr zufrieden mit den Leistungen der Reiter und Pferde.Nächstes Jahr wollen wir wieder nach Erkshausen fahren. Dieses Turnier hat was, das drum herum ist auch für uns „Mitreisende“ immer wieder schön, auch wenn man im Vorfeld tagelang Stress hat um alles zu organisieren und danach 2 Tage dauerhaft müde ist.