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finden sind Galerie E-mail Links BerichteLetzte Änderung:21.10.2004 |
Berichte: ==>> 5.-6.06.2004 Hausturnier in Erkshausen ![]() Ein besonderes ErlebnisAber was für ein Stress im Vorfeld, ich muss gestehen, dass muss ich nicht immer haben. Allein alle Mitfahrer unter einen Hut bzw. ins Auto zu bekommen, bedarf Organisation. Bis zur letzten Minute waren wir im Unklaren, wer nun alles mitfährt. Man fragt sich „Wozu das alles?“. Der erste Gedanke war fünf Menschen und vier Pferde – super passt ja alles in ein Auto und Hänger. Aber dann wurden Unmengen an Gepäck sichtbar. Da häuften sich Schlafsäcke, Isomatten, Taschen, Lebensmittel, Stühle etc., dazu kam noch die Ausrüstung für vier Pferde – Sättel, Trensen, Decken, Futter ..... alles was man, ´tschuldigung, Pferd so braucht. Hoppla, was war jetzt los? Beim Durchzählen mussten wir feststellen wir waren sechs Menschen, nicht fünf. Zählen müsste man halt können. Auf grund der Massen die gefahren werden wollten, mussten wir zwei Autos nehmen. Kein Problem. Gepäck und Menschen wurden auf zwei Autos verteilt und los ging es zur Koppel, Pferde einladen. Alles klappte bestens, bis wir losfahren wollten und Christines Auto keinen Mucks mehr von sich gab. Sechs dumm aus der Wäsche schauende Gesichter: “Was nun?“ Ich fragte mich zum Wiederholten Male „Wozu das alles?“. Wir sind ja recht zackig in unseren Entscheidungen, deshalb war gleich klar, wir mit dem Hänger voller Pferde fahren schon mal los und die anderen packen alles Gepäck in das Auto von Claudia und kommen nach. Als wir eine Stunde später die Autobahn verließen, hatte uns Claudia schon eingeholt und fuhr voraus, um uns den Weg zu zeigen – oder so ähnlich?! Hä? Ich weiß nicht wie man das beschreiben sollte, aber wären wir jetzt völlig ortsfremd gewesen und hätten keine Karte dabei gehabt, hätten wir auf diese Art Erkshausen nie gefunden. Wieso? Tja, einmal gab Claudia so viel Gas, dass sie einfach weg war. Wir haben sie dann wieder gefunden, weil sie den nachfolgenden Verkehr ausbremste, indem sie halb auf der Straße und halb auf dem Seitenstreifen ganz langsam fuhr. Nachdem sie uns wieder im Spiegel hatte kam wieder das Gaspedal zum Einsatz und weg war sie. Das beste war noch die Abbiegerei, sie fuhr grundsätzlich erst um die Ecke, um dann hinter der Kurve auf uns zu warten. „Finden sie mich oder nicht?“ Wir haben sie gefunden, aber ohne Karte hätte das nicht geklappt. Das nächste mal bekommt sie einen Peilsender verpasst. Endlich angekommen, bekamen wir von Claudias Schwester Zaunmaterial und ein großes 8-Mann-Zelt gestellt. Wir bauten die Paddocks auf und versorgten die Pferde. Dann wollten wir das Zelt aufbauen, aber wo war es?. Jetzt wurden die Gesichter richtig lang, wo sollten wir schlafen? Zu allem Überfluss sah es verdächtig nach Regen aus. „Wozu das alles?“. Claudia fragte bei ihrem Schwager nach was mit dem Zelt sei und es kam raus, es sei unvollständig, aber wir könnten, das kleine Zelt ihrer Schwester nehmen. OK, damit wären zwei versorgt, also weiter zur anderen Schwester und zur Cousine. So kamen wir dann doch noch auf drei Zelte und jeder hatte einen Schlafplatz. Zum Glück, es regnete nämlich die ganze Nacht. Schlafen im Zelt nur was für hartgesottene. Mir taten alle Knochen weh, das ständige Geschmatze von unseren Pferden und das Geprassel des Regens auf dem Zeltdach ließen mich nur stundenweise schlafen. Morgens mussten wir dann feststellen, dass unser Außenzelt mit seinem Inneren Partner Kontakt aufgenommen hatte und einige Stellen innen nass waren. Es war alles feucht und klamm. „Wozu das alles?“ Gefrühstückt wurde im Freien auf Klappstühlen, als Tisch diente eine Kühltasche und Kaffee wurde auf dem Gaskocher gekocht. Eigentlich recht idyllisch, wenn sechs Leute auch sechs Stühle gehabt hätten. So entstand ein ständiges ´Reise-nach-Jerusalem`Spiel, wer aufstand hatte verloren, im wahrsten Sinne des Wortes, sein Stuhl war besetzt. Die ersten Prüfungen begannen und Christine und Regina zeigten was sie gelernt hatten. Es lief alles super, bis auf das Wetter. Es regnete fast ständig, die wenigen Minuten in denen es nicht regnete nutzte man zum Kaffee trinken. ![]() Im Laufe des Tages kamen noch Angela und Markus angereist, sie brachten noch mit was uns fehlte – weitere Stühle, Tisch und Decken. Nachdem auch die zwei ihr Zelt aufgeschlagen hatten gingen wir zum entspannten Teil über bis zum Abend. Auch Hildegard war zu uns gestoßen, leider konnte sie nicht bleiben, da sie am nächsten Tag arbeiten musste, aber die beste Prüfung des Tages schaute sie sich noch an, den Mitternachtstölt. Das Wetter wurde besser, aber die Luft spannungsgeladener. Mitternachtstölt war angesagt. Auch die Pferde waren aufgeregt. Schließlich wurden sie sonst nie um diese Uhrzeit gesattelt. Und ein Blick auf ihre Reiter sagten ihnen, hier kommt was ganz seltsames auf uns zu. Da standen eine Biene Maja (Regina) , ein Kreuzritter auf der Heimreise (Christine) , ein mittelalterliches Burgfräulein (Claudia) und Bob der Baumeister (Thomas) . Um 22.00 Uhr begann die Prüfung. Es war wunderschön dabei zu zuschauen. Die Ovalbahn war mit Fackeln beleuchtet und die Kostüme der Reiter waren phänomenal. Da ritten Marsmännchen neben dem Abendstern und Frösche kreuzten den Weg von Hexen, Feen und Paradiesvogel. Es war Klasse. Die Pferde liefen super. Alle gaben ihr bestes und hatten mindestens genauso viel Spaß wie ihre Reiter. Allein für diese Prüfung hatte es sich gelohnt nach Erkshausen zu fahren. Der Sonntag war auch sehr gut. Sogar das Wetter spielte mit – die Sonne schien. Allerdings gleich wieder so heftig, dass alle rote Gesichter bekamen. Regina absolvierte noch die Gehorsamsprüfung und zwei Endausscheidungen im
Viergang und Tölt.„Wozu das alles?“, ganz einfach: für all die Gaudi, den Teamgeist , zur Übung und für all die kleinen Erfolge, die erzielt wurden. Für alle ein wunderbares Erlebnis und eine positive Erfahrung. „Dafür das alles!!“ zurück |